đŸ“· Dienstreise Madrid

Nach einem viel zu stressigen Arbeitsjahr 2016 ging es mit dem neuen in den letzten Wochen recht ruhig und geordnet zu. Im Rahmen der ersten Dienstreise galt es jetzt aber einem Krisenmeeting bei einem Kontraktor in Madrid beizuwohnen.

Meetingtisch

Meetingtisch - Projektmanagement heißt vor allem Kommunikation und Informationsmanagement. Von daher ist die Gleichzeitigkeit und MultimedialitĂ€t des physischen Beieinanders von Zeit zu Zeit unabdingbar. Hier zum GlĂŒck mit hinreichend technischem Betreff.

Falsche Zeitzone

Falsche Zeitzone = Win - Die Zeitzone Spaniens passt nicht zu seiner Lage (eigentlich wĂ€re die Greenwich-Zone das Richtige), was dazu fĂŒhrt, dass es hier viel lĂ€nger hell ist, als zur Gleichen Zeit in Norddeutschland. Das Foto ist halb sieben aufgenommen worden. Klar, dafĂŒr wird es morgens noch spĂ€ter hell, aber das passt zur natĂŒrlichen Trödeltendenz. FĂŒr die Spanier gibt das den Takt vor - wer frĂŒh dran ist, geht Abends ab 21:30 essen.

Im Auto

Tapas

Tapas - Dank unseres Vertriebskollegen vor Ort fiel die Essenssuche sehr einfach aus, und mit eine Tapasladen auch vielfĂ€ltig. Das zĂ€hlt ĂŒbrigens nicht als Restaurant (vom Ambiente auch eher BĂŒrokantine, aber die Kellner trugen Anzug), sondern eben ‘nur’ Tapas-Laden. In einem Restaurant ist es nĂ€mlich - siehe oben - schwer vor halb zehn was zu bekommen.

Rucksack

Wiederentdeckung des Rucksacks - Mit dem Abschluss der Schule endete die Phase, wo ich fĂŒrs AlltĂ€gliche einen Rucksack mit mir herumtrage. Warum eigentlich? Im Hinblick auf unseren Sudamerikaaufenthalt habe ich beschlossen auf so ein praktisches BehĂ€ltnis nicht weiter zu verzichten. Nach ein bisschen Suchen und Erstaunen darĂŒber, welche Preise auch fĂŒr Nicht-Abenteuer-Daypacks aufgerufen werden, habe ich mit einem 40-EUR-Modell (mit guter Reputation, die gute Machart und StabilitĂ€t bescheinigt) eine Anschaffung aus dem Budget-Regal getĂ€tigt. Und dann beschlossen ihn mit diesem Zwei-NĂ€chte-Trip einzuweihen. Wirklich praktisch. An MobilitĂ€t nicht zu ĂŒberbieten. Ein Kabinen-Trolley (was die Alternative gewesen wĂ€re) muss halt immer rumpelnd hinter sich hergezogen; die Organisation der BĂŒroutensilien, die neben der Kleidung mit mĂŒssen, gelingt trotz großer Außentasche bei meinem bisherigen Modell eher schlecht. Und im lokalen Pendeleinsatz ist so ein Rucksack vielfĂ€ltiger einsetzbar, als eine im Koffer mitgebrachte Zweittasche. Vom Look her bietet das gewĂ€hlte Modell eine gute Balance zwischen dezenter SeriösitĂ€t (er verschafft nicht den Eindruck zu Fuß angereist zu sein) und klassischer Eleganz (Leder geht immer). Möge das der Auftakt einer langen Beziehung sein!

Guten Morgen

Guten Morgen! - Ja, auch in Spanien herrscht Winter. Aber er fĂŒhlt sich einfach besser an (meinen letzten Aufenthalt vergesse ich einfach mal). Luft mit nur 17% relativer Feuchte ist mal was anderes und die ungetrĂŒbte Sonneneinstrahlung lĂ€sst einem den Pullover schnell als ĂŒberflĂŒssig empfinden.

Green office

Green office - Diese geleckten BĂŒroquader werden in diesem Fall projektbezogen angemietet und temporĂ€r mit Angestellten und ebenso temporĂ€r BeschĂ€ftigten befĂŒllt. Das erscheint im Vergleich zu meinem Wirkungsumfeld in Jahrzehnte alten, unflexiblen GebĂ€uden doch die bessere Alternative. Andererseits ist es auch ganz nett, dass sie die Anschrift und damit die Pendelstrecke nicht alle zwei Jahre Ă€ndert.

Helikopter

HubschraubÀÀÀÀmmm - Thematisch passende Wandgestaltung bei den C-Gates von T1 des Flughafens Madrid.

Auf dem Vorfeld Auf dem Vorfeld

Auf dem Vorfeld - Außenpositionen mit Bus und so sind immer irgendwie nervig, auch wenn dabei viel eher das GefĂŒhl aufkommt aus einem Luftfahrzeug zu steigen, als bei der Benutzung eines Terminalfingers. An den Gates A37 - A40 (soweit weg von allem, dass sie den Billigheimern RyanAir und EasyJet vorbehalten zu sein scheinen) gibt es einen interessanten Mix: Man steigt ĂŒber Außentreppen ein und aus, lĂ€uft dann aber selbst ins GebĂ€ude. Dadurch ergibt sich im Schatten des Flugzeugs eine lĂ€ssige Busbahnhof-AtmosphĂ€re und eine besondere NĂ€he zur Technik der Luftfahrt. So muss es frĂŒher mal gewesen sein.

Herstellungshinweis: Dieser Beitrag ist auf dem RĂŒckflug mit RyanAir auf dem Handy entstanden, deren Platzangebot den Gebrauch von Produktivhardware nicht zulĂ€sst. Zu einer Aufwendung von anderweitig einsetzbarer Lebenszeit ist es also fĂŒr diesen sinnlos ausfĂŒhrlichen Beitrag ĂŒber alltĂ€gliche BanalitĂ€ten nicht gekommen. ;-)

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