Warum die größte Caravan-Messe nicht genug war

Draußensein gehört für uns zum Urlaub dazu. Ein paar Mal waren wir zusammen Zelten und sind begeistert von der Nähe zum Drumherum, den Menschen, die man dabei kennenlernen kann und dem auf das Nötigste reduzierte Lebensstandard. Jedoch: eine richtige Routine haben wir noch nicht entwickelt. Routine in dem Sinne, dass wir das jedes Jahr machen würden, genau wüssten wie und womit und unsere Liste an erreichten Zielen jetzt einfach und kontinuierlich um neue Destinationen erweitern würden. Ein bisschen liegt das am Wetter in Zentraleuropa, das zuletzt nicht gerade mit planungssicheren Sommern aufwartet - Janne ist recht temperaturempfindlich und braucht es am liebsten eine Spur zu heiß, damit sie sich so richtig wohlfühlt. Und Regen ist für niemanden, der draußen übernachtet, schön. So wuchs der Gedanke an ein etwas massiveres Outdoor-Gehäuse á la Reisemobil (Oberbegriff).

draußen

Im Hinterkopf angesammelte Vorteile:

Nun ist das ganze Camping/Caravaning-Thema gerade in Deutschland ein sehr weites, sodass der Einstieg und Weg zum richtigen Reisemobil nicht so nebenbei gelingt. Diese Art des Reisens und Unterkommens erfreut sich derzeitig einer großen Beliebtheit und eines Aufschwungs. Dennoch schwingen da bei mir ein paar üble Assoziationen mit - Eierschalenfarbene Alubüchsen mit gardienenbehängten Fensterm werden mit SUV-Schüsseln auf spießige Parzellen-Campingplätze zwischen Arkona und Adria gezogen, wo ein eher älteres Semester darangeht mithilfe von Vorzelt, Kunstrasen, Sat-Schüssel und Einfriedung jedes Gefühl einer ungewohnten Umgebung zunichtezumachen. Naja, gerade angesichts des Altersschnitts der Bevölkerung unseres Landes, ist nicht von der Hand zu weisen, dass zahlungskräftige Senioren wesentlich am Aufschwung beteiligt sind. Und der Blick auf die Campingplätze bestätigt im Mittel leider auch zahlreiche Klischees. Dennoch hat das nicht soweit gereicht, dass wir unsere Erwägungen eingestellt hätten. Schließlich zählen auch martialische Expeditionsmobile und lässige Westfalia-Bullis für Surfer zum weiten Spektrum der Reisemobile. Das ließ hoffen.

Nach diverser Web-Recherche zum Thema wurde mir dann irgendwo eine Anzeige für den diesjährigen Caravan Salon in Düsseldorf vor die Augen gehalten (Google weiß, was ich brauche). Im Rahmen eines Wochenendausflugs an den Rhein haben wir somit diese nach eigener Darstellung weltgrößten Branchenausstellung genutzt, um uns einen Überblick zu verschaffen. Für so etwas ist eine Messe wirklich was Hilfreiches. Das Ergebnis: Das perfekte Produkt ist uns nicht begegnet, aber wir haben unsere Anforderungen präzisiert. Ausgangslage:

Caravan Salon Panorama Hallenfüllender Stand eines der größten Hersteller

Vieles auf der Messe ist eher für die, die oben zusammengefassten Klischee in mir reifen ließen: Wohnwagen über 9 Meter, Vollintegrierte von noch größerer Länge (in größter Ausbaustufe, dann auf Busgestell, auch gerne mit Kleinwagengarage) und gelecktem Schicki-Micki-Innerem, Vorzeltlandschaften usw. Zwischen der riesigen Anzahl an Ausstellungsfahrzeugen verteilte sich denn auch ein großer Anteil solcher, die die Mitte des Lebens schon hinter sich gelassen hatten und vieles mit kennendem Blick zu beurteilen wussten. Und viele schritten in den stillen Ecken der Hersteller auch zum Abschluss und oder Finanzierung obwohl einen die aufgerufenen Preise grundsätzlich mit den Ohren schlackern lassen. Nun will ich hier nicht die Nase rümpfen, denn trotz des Bildes, was man mit dem prominent vertretenen traditionellen Hersteller verbinden mag, war das Spektrum recht weit und das Publikum auch reich an Familien, jüngeren Leuten und Anfängern, sodass wir uns nicht falsch aufgehoben fühlten.

Monster Joa, kann man machen … muss aber nicht

Nun aber zu den gewonnenen Erkenntnissen

Vollintegrierte (auf einem Fahrgestell wird eine vollständig neue Karosse gebaut, deren vorderes Ende dann einfach den Fahrersessel beherbergt) und Teilintegrierte / Alkovenmodelle (Wohnmobilaufbau auf einem Transporterfahrgestell mit Fahrerhaus, ein Alkoven ist dabei ein Ausbau mit Schlafplätzen oberhalb des Fahrerhauses) haben wir links liegen lassen - das ist einfach nichts für uns, richtig minimalistisch können die Hersteller nicht und die Einstiegspreise sind hoch. Zeltanhänger (ein sehr gutes Zelt auf einem Anhänger, oft mit Matratze und Küchenmodul) haben wir uns zwar mit großer Begeisterung angeschaut, aber letztlich bleibt das Nutzungsmuster das eines Zeltes. Dann gab es noch einige sog. Teardrop-Anhänger, also sehr kleine Anhänger, eben in Tropfenform, die etwas Stauraum, ein Bett und außen unter einer Heckklappe eine Küche bieten. Das waren immer ziemliche Publikumsmagnete, weil sie unweigerlich Sympathiereflexe auslösen, aber uns fehlt mindestens ein Platz für den Hund. Damit und mit Berücksichtigung der oben aufgeführten Ausgangsanforderungen konnten wir an ziemlich vielen Fahrzeugen einfach vorbeigehen. 😀 Und das bleibt übrig:

CUVs (Camping Utility Vehicles) oder Kastenwagen Das sind 3.5 Tonnen Transporter (MB Sprinter, Fiat Dobló, VW Crafter usw.), deren Laderaum zum Reisemobil ausgebaut werden. Die haben uns positiv überrascht. Sie bieten ordentlich Platz für vier und sehen von außen aber ziemlich normal aus. Anders als beim klassischen Wohnmobil gibt es nicht nur eine schmale Tür nach außen, sondern eine große Schiebetür (die in der Regel nebenbei die Küche halb nach außen öffnet) und die Hecktüren, wie man das eben vom Transporter kennt (hier kann man nicht aussteigen, weil die Betten i.d.R. davor sind, sondern es gibt Stauraum und eine große Portion Draußengefühl). Einschränkung: bei den meisten Modellen sind die Betten quer eingebaut und da kann ich nicht liegen. Mit längs eingebauten Betten schrumpft die Auswahl, während die Fahrzeuglänge wächst. Der Grundriss aller Modelle dieser Gattung ist sich ziemlich ähnlich, aber in der Art der Gestaltung gibt es Freiheiten. Auch bei den Basisfahrzeugen lässt sich alles mögliche auswählen, auch die Offroadversionen der Hersteller mit Stollenreifen und so. Jedoch sind diese Fahrzeuge einzig für den Zweck des darin Übernachtens gemacht (man kann nicht viel ausbauen) und die Hersteller rufen ab 60.000 Euro aufwärts auf.😱 Für’s Mieten wollen wir diese Gattung aber ggf. im Hinterkopf behalten.

Knaus Boxlife 630 innen So könnte es aussehen in einem CUV zu erwachen (c)Knaus Tabbert GmbH

Knaus Boxlife 630 außen Nicht klein, aber trotzdem beinahe unauffällig (c)Knaus Tabbert GmbH

Van und damit sind hier kleinere Transporter wie VW T6, MB Vito oder Renault Traffic gedacht. Für diese Gattung scheinen Lösungsvielfalt und Ideenreichtum am ausgeprägtesten zu sein, um in diesem relativ kompakten Fahrzeugen die Unterbringung für bis zu vier Personen zu ermöglichen. Am besten gelingt das mit Hilfe eines Aufstelldaches. Denn das bietet Schlafplatz für zwei und die Offenheit eines Zeltes (gerade wenn man die Fensterfolien ganz öffnet). Das Gefühl wirklich draußen zu sein wird noch dadurch verstärkt, dass natürlich Schiebetür und und Heckklappe vorhanden sind. Im Fahrzeug selbst sind weitere Schlafplätze, Küche usw. untergebracht. Oft ist das alles modular gestaltet, sodass man den Küchenbaustein vor Ort nach draußen stellen kann, was die Nachwirkungen von Bratarbeiten deutlich reduzieren dürfte. Noch dazu ermöglicht die Modulidee viele der Campingeinbauten zu entfernen und das Auto im Alltag “normal” zu nutzen. Unterstützt wird das bei einigen Anbietern durch ein Schienensystem für Module und Sitze. Uns ist sogar der Claim “nicht des schlechtere Zweitauto, sondern den besseren Erstwagen” zu liefern über den Weg gelaufen. All das ist untergebracht in einem unauffälligen und kompakten Wagen, der sich schneller und handlicher durch die Welt bewegen und parken lässt, als z.B. ein Anhänger-Gespann. Diese Gattung bleibt der Sieger der Herzen. Denn die meisten sind in ihrer Benutzung schon darauf ausgelegt, dass man, gerade mit mehr als 2 Personen an Bord, das Draußen irgendwie nutzen muss (Tür auf, Vordach usw.). Eine Möglichkeit einer Nasszelle besteht nicht, sondern maximal ein Chemieklo und eine Duschbrause, die man dann im oder am Van ohne weitere Abtrennung nutzen kann. Ferner ist natürlich die Anschaffung des Basisfahrzeugs mit einzupreisen, sodass der Einstieg hier bei 50.000 EUR zu sehen ist. Ungeachtet der Nutzungsmöglichkeiten im Alltag würde es doch unser Interesse in Richtung Elektro-Zweitwagen konterkarrieren, wenn wir stattdessen einen VW-Bus durch den Alltag bewegen würden.

Oben wie im Zelt und erfreulich luftig (im Kompanja) …

… Unten recht praktisch und doch nicht weit weg vom Alltagsauto (c)Kompanja_

Als vielversprechendste Gattung bleibt also der Caravan, sprich Wohnanhänger. Hier ist auf jeden Fall der Einstieg schon mit etwas über 10.000 EUR zu machen, denn man kauft ja nur eine Wohnkabine auf Rädern, während der private Fahrzeugbestand unangetastet bleibt (so ein Anhänger sollte sich in unserer Gegend bei Nichtgebrauch in irgendeiner Halle unterstellen lassen) und umgekehrt die Ausrüstung jederzeit abfahrtbereit wartet. Naturgemäß hat so ein Wohnanhänger noch allerhand Stauraum und auch die Fahrräder lassen sich da irgendwie unterbringen (Vorsicht jedoch bei der erlaubten Zuladung geboten, wenn das Führerschein Klasse B Kriterium erfüllt bleiben soll). Eine Nasszelle mit Waschbecken und Dusche kann jedes Modell bietn, viele auch noch eine Dusche. Das Angebot ist auf den ersten Blick groß, wobei uns die Gewichtseinschränkung immer auf das untere Ende der Angebotsskala bringt. Hier gibt es dann im Bereich der Innenraumaufteilung und -gestaltung noch Unterschiede, sodass letztlich nur eine Handvoll Kandidaten übrig bleiben. Ein paar Kriterien, die verhindert haben, dass wir darin ein rundum passendes Modell identifiziert haben:

Adria Action Adria Action - innen und außen recht frisches Design, tolles Merkmal ist das Panoramafenster in der Schräge, die Variante für vier (391 PH) weist eine sehr enge, halb-übereinander Anordnung der Schlafplätze auf; Preis ab 17.000 EUR (c)Adria_

Knaus Deseo Knaus Deseo - einzigartiges Design mit großer Heckklappe (damit auch für Transportaufgaben gut geeignet) und innen überaus geräumig und schick, wenn auch in der neusten Variante etwas zugebaut; mit 4 Schlafplätzen, wenn man das höhenverstellbare Bett dazunimmt, leider mit unserem Auto außerhalb des zulässigen Gespanngewichts; Preis ab 20.000 EUR, mit ein paar sinnvollen und angepriesenen Extras aber schnell bei über 25.000 EUR (c)Knaus Tabbert GbmH

Knaus Travelino Knaus Travellino - fällt durch seinen absoluten Leichtbau auf, was unter anderem durch Möbel aus einem Schaumkunststoff erreicht wird. Innen schon typisch Wohnwagen; die vorderere Schräge kommt leider ohne Fenster daher, was das Draußengefühl schon sehr auf der Strecke bleiben lässt (auf der Messe wurde eine Studie mit Panoramafenster an dieser Stelle gezeigt); Preis ab 18.500 EUR (c)Knaus Tabbert GbmH

Knaus Sport&Fun Knaus Sport&Fun - stellt ein recht interessantes Konzept dar. Eine große Hecktür, über dei Sportgerät verladen kann, Dachgepäckträger und recht viel Platz und Frische. Und er weist auch außen ein ungewöhnliches Design auf. Er kam zuerst kurz nach 2000 auf den Markt, verschwand dann wieder und wurde vor ein paar Jahren wiederbelebt. Das Problem ist, dass das Design irgendwie ein paar Jahre zurück geblieben ist - die Kunstoffapplikationen in schreiendem Blau sprechen einfach die falsche Sprache. Und diese Beschriftungen - wer lässt dieses Design auf die Straße!? (c)Knaus Tabbert GbmH

Sprite Basecamp Sprite Basecamp - Hat uns von allen am besten gefallen, sehr pragmatsiche Innenausstattung, die wenig vom klassischen Wohnwagen hat, luftiges Gefühl, Taschen zum Einhängen statt Schranktüren, Tür hinten, sehr klein und gefällig, aber leider nur 2 Schlafpläte; Preis ab 22.000 EUR (c)Caravan Trading Europe

Sterckeman Starlet Starckeman Starlet - recht gewöhnliche Wohnwagenkost aus Frankreich, aber in kompakter Größe und einem angenehm hellen Innenraumdesign und geringen Anschaffungskosten; Preis 13.500 EUR (c)Sterckeman

Ein paar Aspekte zum perfekten Produkt

Was in Kombination mit den oben formulierten Anforderungen am Markt nicht zu finden ist:

Aufstelldach / Zusatzschlafplätze ausfaltbar LMC und Hymer Eriba bieten Aufstelldächer, die entweder ein bisschen Zeltklima fabrizieren, oder zusätzliche Schlafplätze bieten. Das braucht keinerlei zusätzliche Grundfläche und kann nach Wunsch zum Einsatz kommen. Bei den “coleren”, kleineren Modellen ist das leider nicht zu finden. Alle Vans bauen auf diese Methode und schaffen damit in der kleinsten Kiste tolle Schlafplätze, zu denen man nur ein bisschen klettern muss.

Eriba Feeling Aufstelldach als Option für die Eriba Feeling Modelle (c)Hymer Eriba

Taxa Cricket Der Cricket von Taxa besteht zur Hälfte aus Zelt und kommt mit einem sehr rustikalem Charme daher; leider nur in den USA und mit Platz für zwei Erwachsene. Die Grundidee sollte sich aber prinzipiell auch für eine geräumigeere, pragmatische und sehr leichte Unterkunft eignen. (c)TAXA Outdoors, LLC

Air Opus Offroad Eines der interessantesten Produkte auf der Messe, die Opus Zeltanhänger, schaffen aus einem kleinen Anhänger mit hilfe eines aufblasbaren Zelts eine Unterkunft mit einem Raumgefühl, dass dem jedes Caravans überlegen ist. In Kombination mit einem feststehenden Teil müsste sich hier doch was ziemlich interessantes konstruieren lassen (c)Opus Camper UK

Ausbau Multiplex - Wie oben schon erwähnt, laufen die meisten Wohnwagen einem gewissen Wohnzimmer-Charme hinterher, was mit Camping eigentlich nicht kompatibel ist. Die unbezahlbaren Kabinen von Bimobil kommen mit einer simplen Echtholzeinrichtung einher, die ich mir auch für andere Reisemobile wünsche würde.

Bimobil innen Bimobil Innenausstattung (c)bimobil – von Liebe GmbH

Kompanka innen Innenausbau in den Vans von Kompanja aus Multiplex und obenauf Bambus - sehr natürlich, leicht und wohnlich (c)Kompanja

Ausbau modular - Bei den Vans ist es üblich, dass die Elemente modular sind. Sei es, um einen Alltagsnutzen zu ermöglichen, indem nicht benötigte Teile entfernt werden, oder um das Draußen besser einbeziehen zu können, zum Beispiel durch ein herausnehmbares Küchenmodul (Wer will schon immer im Fahrzeug brutzeln). Warum diesen Prinziep nicht in vernüftiger Weise für einen Anhänger verwenden? Küche oder Sitzgelegenheit nach Draußen wäre was Praktischees; ein Gästebett könnte temporär installiert werden

Terracamper innen Das innere des Tecamps von Terracamper ist deutlich von Modulen auf einem schienensystem geprägt. (c)TERRA-Camper

Großen Seitentür & Hecktüren - Bis auf einige Ausnahmen haben die meisten Wohnwagen ein paar unterschiedlich große Fenster und eine kleine Tür als Verbindung nach Draußen. Im Endeffekt muss man sicher immer entscheiden: rein oder raus. Bauartbedingt scheinen Vans und Transporter viel weltoffener - Große Schiebetür, Aufstelldach und Heckklappe / Hecktüren. So kann man auch an der frischen Luft im Bett liegen und beim Kochen fast im Freien stehen. Das müsste sich doch an einem Anhänger realisieren lassen. Warum nicht eine Seitenwand hochklappbar planen (ähnlich wie bei einem Imbiss) und so gleich ein Vordach integrieren?

Draußen im Kompanja Draußen im Kompanja (c)Kompanja

Knaus Boxstar Drinnen Fast draußen im Knaus Boxstar (c)Knaus Tabbert GbmH

Ausgang der Geschichte

Warum ist das alles nun nicht genug? Millionen Menschen werden offenbar jedes Jahr glücklich, indem sie etwas aus dem Angebot auswählen. Die Liste an Wünschen zeigt aber, dass aus meiner Sicht noch nicht alle Ideen in Produkten angekommen und sind und gerade die Zielgruppe, in der ich mich sehe, noch nicht hinreichend bedient wird. Interessant ist, dass wir kurz nach der Messe trotzdem einen gebrauchten Wohnwagen kaufen. Ein Modell, dass wir zwar aus der Ferne gesehen, aber nicht besichtigt haben. Wie das kam und was wir damit erleben bzw. vorhaben zu erleben wird es an dieser Stelle bald zu lesen geben.

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